Quartiersgestaltung

Fläche die umgestaltet werden soll neben dem Quartiersbüro.

Quartiersgestaltung mal anders…

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit beschäftigt sich der Student Ole Langenbach mit ungenutzten Grünflächen im Quartier.
Ziel ist es, den Anwohnern zu ermöglichen, diese Flächen nach Ihren Vorstellungen gärtnerisch umzugestalten.

 

 

„Die Bürger bekommen hier die Möglichkeit selbst zu bestimmen und daran mitzuwirken, wie ihr Umfeld aussehen soll und wie sie es nutzen wollen.“ erklärt der Student.
Selbst gebaute Hochbeete würden Familien ermöglichen ihr eigenes Gemüse oder Kräuter zu ziehen um sich damit gesund und kostengünstig zu ernähren. Zur Verschönerung der Flächen können Zierpflanzen gepflanzt werden.  Sitzgelegenheiten lüden zum gemeinschaftlichen Beisammensein ein.

Ole Langenbach

Flächen, auf denen begonnen werden kann, sind bereits gefunden.
Jetzt kommt es darauf an, dass Sie Ihre Ideen und Ihre Wünsche äußern und sich aktiv einbringen.

Es tut sich was!

Die Ergebnisse des letzten Anpacktages werden mehr und mehr sichtbar.

Es wurde ein Hochbeet vor dem Quartiersbüro errichtet, in dem mittlerweile Platz für ein paar Frühlingspflanzen und ein Schaukasten Platz gefunden haben.
Darüber hinaus wurden knappe 100 Jungpflanzen gesät, darunter Tomaten, Paprika, Chilis Schnitt- und Pflücksalate.
Zur Aufzucht wurden schon einige der Pflänzchen in die Hände von Anwohnern gegeben. Die Idee ist es, dass jeder der fürsorglichen Helferinnen und Helfer nach der Aufzucht ein paar Pflanzen behält und den Rest wieder dem Projekt zuführt damit diese dann Platz auf der Fläche am Quartiersbüro finden.

Um Vorbereitet zu sein wenn die ersten Pflanzen ausgesetzt werden können, muss aber noch viel getan werden. Darüber hinaus sollen noch einige Jungpflanzen vorgezogen werden.

Ole Langenbach und Ralf Vogel beim Werkeltag. Foto: Ralf Vogel

Dafür wird es nun immer mal wieder Arbeitseinsätze im und ums Quartiersbüro geben zu denen jeder der Lust hat zu helfen oder sich bei Kaffee und Tee über das Projekt informieren möchte herzlich eingeladen ist.

Die nächsten Werkeltage sind am Samstag den 17.3 von 13:00 – 17:00Uhr und am Mittwoch den 21.3 von 17-19:30.

Dank tatkräftiger Unterstützung am letzten Mittwochabend (zwischenzeitlich 8 Personen!), sind mittlerweile die ersten Pflanzen auf der Fläche angekommen.

In einem kleinen Beet haben Erdbeeren ihren Platz gefunden.
Im Laufe dieser Woche wird sich noch Porree als guter Nachbar und Schneckenschutz dazu gesellen.
Noch schaut es etwas einsam aus, aber ein weiteres Beet ist ebenfalls fertig und muss nur noch aufgestellt und gefüllt werden.
Nach dem bevorstehenden Garten Café am Sonntag wollen wir dann weitere Beete errichten.
Die Termine dazu werden hier auf der Homepage und im Schaukasten am Quartiersbüro bekannt gegeben.

 

Am letzten Werkeltag im April, haben wir dank vieler fleißiger Hände, eine ganze Menge geschafft.
Wir konnten gleich zwei neue Beete fertig stellen und mit Kräutern, Salaten, Radieschen, Kohlrabi und Erbsen bepflanzen. Spontan hat auch noch eine gespendete Rhabarberpflanze Platz in einem großen Bottich gefunden.

Um ab Mitte Mai genug Platz für die vorgezogenen Jungpflanzen zu haben, brauchen wir allerdings noch deutlich mehr Pflanzfläche.
Es werden also noch einige Paletten zerlegt und in neuer Form zusammen geschraubt werden müssen.

 

Über die nächsten Anpacktage hinaus werden wir, am Sonntag den 22.04.2018 in die Begegnunstätte an der Eschenstraße 28, zu einem „Garten Café“ einladen.
Dort wollen wir dann über das Thema „Gründung Öffentlicher Gemeinschaftsgärten in Rheinberg“  im Allgemeinen sprechen.
Jeder, der an dem Thema interessiert ist oder eventuell schon einmal selbst darüber nachgedacht hat einen nachbarschaftlichen Garten ins Leben zu rufen, ist sehr herzlich eingeladen dort bei Kaffee und Kuchen Gleichgesinnte zu finden.

 

 

 

Im Rahmen des Projektes zum „Gemeinschaftlichen Gärtnern“ laden wir alle Garteninteressierten Rheinberger zu einem gemeinsamen Garten Café ein.

Dort soll bei Kaffee und Kuchen die Idee des gemeinschaftlichen Gärtnerns präsentiert werden.

Im Anschluss daran wollen wir uns gemeinsam in entspannter Atmosphäre über das Thema „Gründung öffentlicher Gemeinschaftsgärten im Quartier Innenstadt West“  austauschen und zusammen diskutieren wie und ob solche Projekte im Stadtteil realisiert werden können.

Jeder, der also Interesse hat mit anderen zusammen zu gärtnern oder sich sogar vorstellen könnte einen Garten in seiner Nachbarschaft zu gründen oder aber einfach nur mitdiskutieren möchte, ist herzlich willkommen.

Stattfinden wird das Ganze am 22.4.2018 in der Eschenstraße 28 um 15:00Uhr.

 

Ein kleiner Rückblick auf das Garten Café.

Viele neue Impulse und Ideen gab es beim Garten Café im April.
Auch wenn der Beginn der Veranstaltung durch einen heftigen Gewitter Schauer durcheinander gebracht wurde, war der Tag am Ende ein Erfolg.
Es wurden gemeinsam Ideen entwickelt, Bedenken geteilt, kreative Lösungen für bestehende Probleme gesucht, und, und, und.
Wir haben zum Beispiel  überlegt, in welche Richtung sich die Pilotfläche an der Buchenstraße entwickeln soll.
Hierbei war relativ schnell klar, dass man auf der 175m² großen Fläche keinen zu intensiven Anbau von Obst und Gemüse betreiben, sondern zeigen will, wie Gemeinschaftliches Gärtnern aussehen kann. Dabei sollen Vielfalt und Gemeinschaft im Fokus stehen.

Hierzu gab es auch schon konkrete Vorschläge wie, eine Ecke mit Pflanzkisten für Kinder, an denen diese ihr Gartenwissen erlangen können. Spezielle Beete, die über Begriffe wie „Mischkultur“, „Vier-Jahreszeiten-Garten“ aufklären.
Ein Teil des Gartens könne auch mit Spalierobst bepflanzt werden um damit zu zeigen wie man auch auf kleinen Flächen frisches Obst aus dem eigenen Anbau genießen kann.
Auch über mögliche Probleme, wie Wildfraß durch Kaninchen, oder das Auftreten von Pflanzenkrankheiten wurde nachgedacht.
Eine rege Diskussion gab es über das Thema „Zaun, Ja oder Nein? und wenn Ja, wie soll er aussehen?“
Gemeinsam wurde sich darauf geeinigt, dass die Fläche nur sichtbar abgegrenzt werden soll, so dass jeder die Möglichkeit hat, sich im Garten umzuschauen.

Wie diese Abgrenzung aussehen soll, wird entschieden, wenn uns verschiedene Varianten zur Verfügung stehen.
Diese werden wir also wohl demnächst zusammen werkeln.