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Gebietsabgrenzung Innenstadt West

Das Quartier Innenstadt West liegt westlich des Rheinberger Stadtkerns und ist im Norden begrenzt durch die Acker- und Wiesenflächen südlich der Alpener Straße. Weiter im Nord-Osten bildet die Wiesenstraße und im Süd-Osten die Königsberger Straße bis zum Bahnhof Rheinberg die Begrenzung des Gebiets. In diesem Fall bilden die Straßen an sich die Grenze des Gebiets, wodurch nur die zugewandte Seite dem Quartier gehörig ist. Im Süden bzw. Süd-Westen begrenzt die Bahnstrecke Duisburg-Xanten als topographischer Einschnitt das Quartier.
Das Quartier setzt sich aus dem gesamten Kindergartenbezirk Reichelsiedlung-Binnefeld (Gebiet westlich der Annastraße) sowie einem Großteil des Kindergartenbezirks Lützenhof-Fossagebiet (Gebiet östlich der Annastraße) zusammen. Für eine kürzere und prägnantere Bezeichnung wird dieses Gebiet kurz als Quartier Innenstadt West bezeichnet.

 

 

Impressionen aus dem Quartier und der Eröffnung des Quartierbüros

 

Anke Sczesny (rechts) leitet das neue Quartiersbüro an der Buchenstraße 6. Studentin Jana Lenders hilft mit. Die beiden Frauen wollen Anlaufstelle für die Bewohner in der westlichen Innenstadt sein. Foto: Armin Fischer

Neue Anlaufstelle in der Reichelsiedlung RP 19.05.2017

Das Quartiersbüro West an der Buchenstraße ist eröffnet. Anke Sczesny und Jana Lenders sind Ansprechpartnerinnen.

Die ersten Wünsche, auf weiße, fingerlange Streifen geschrieben, steckten gestern schnell in den kleinen Pflanztöpfchen – für ein „Frühbeet der Ideen“. Tauschbörse, Wohnscouts, Repair-Café oder Kinderbetreuung – diese und andere Dinge können Rheinberger sich in ihrem Wohnumfeld vorstellen und haben die Wünsche deshalb aufgeschrieben. Aufgreifen werden solchen Ideen Quartiersmanagerin Anke Sczesny (sie hat eine halbe Stele) und ihre Mitarbeiterin Jana Lenders (acht Stunden pro Woche). Die beiden leiten ab sofort ein Büro in einem gerade einmal garagengroßen Ladenlokal an der Buchenstraße 6. Lange Zeit war hier eine Annahmestelle von West-Lotto untergebracht, jetzt residiert dort das Quartiersbüro West. Es ist zuständig für Menschen in der Reichelsiedlung, der ehemaligen Underberg-Siedlung und im Lützenhofgebiet (Allensteiner Straße etc.).

Das Ziel der Quartiersarbeiterinnen ist es insbesondere, den Stadtteil weiterzuentwickeln und die Lebenssituation der Bewohner zu verbessern. „Dabei fangen wir nicht bei Null an“, machte Anke Sczesny gestern in ihrem Kurzvortrag vor Gästen deutlich. „Denn es gibt hier ja schon einiges: die Schulen, die beiden Kirchen, die Moscheegemeinde, die städtische Begegnungsstätte und auch die Investoren der Reichelsiedlung. Darauf können wir zusammen mit den Bürgern aufbauen.“ Dieses „Zusammen“ ist eminent wichtig bei der Quartiersarbeit. Sczesny: „Wir möchten hier nichts vorgeben. Deshalb haben wir auch das Büro noch nicht gestaltet. Wir wollen erst wissen, was sich die Leute vorstellen.“ Die ersten Nachbarn kamen schon vor der Eröffnung der Anlaufstelle und erkundigten sich nach Sinn und Zweck des Büros. „Wir haben erst einmal nichts weiter getan, als uns vor die Tür zu stellen und freundlich zu grüßen“, so Sczesny. Die Folge: Ruck, zuck kamen die beiden Frauen mit ihrer Zielgruppe ins Gespräch. Ein paar Jugendliche boten an, ihnen das Quartier bei einem Rundgang zu zeigen. Damit klar ist, wovon man spricht. Künftig stehen Anke Sczesny, die seit knapp sechs Jahren auch das Quartier Annaberg im Haus der Generationen (ebenfalls mit einer halben Stelle) leitet und Jana Lenders mittwochs von 14.30 bis 17.30 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Einen ersten Auftrag hat ihnen der Sozialausschuss bereits mit auf den Weg gegeben: Viele Flüchtlinge, die in die Reichelsiedlung gezogen sind, verstehen nichts von Mülltrennung. Das gibt Ärger mit den Nachbarn. Gemeinsam soll nun nach einer Lösung gesucht werden. Das Damen-Duo ist übrigens nicht nur im Büro anzutreffen. Sczesny. „Wir ziehen auch mal mit der Bierbank durchs Quartier und führen Gespräche.“

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